Hajo Jäger Adresse:Alfred-Göbel-Weg 17 DE 60388 Frankfurt am Main, Deutschland Tel:+49 172 624 79 33

Blog

Neues zu Ernährung und Training.



Mai '13
19
Sonntag
🕑 08:41

Fortsetzung zu Tobis Men's Health Traumfigur!

Tobias Kühne hatte ein Fotoshooting und sechs Wochen Vorbereitungszeit – Einblicke eines ehrgeizigen Sportmanagers.


Im letzten Bericht vom 18.05. hat Tobias einiges über seiner Herangehensweise und seine Ernährung preisgegeben. Tobi war so frei uns noch weitere persönliche Fragen zu beantworten.

Wie sah ein normaler Tag für dich aus?
Nach dem Aufstehen um 6 Uhr morgens gab es erst einmal einen Casein Shake und mein Frühstück.Danach bin ich direkt zum Sport gegangen und habe von 7–8.30 Uhr trainiert. Dann ins Büro,wo es dann noch einen Shake gab. Am frühen Mittag habe ich Harzer Roller oder ein bisschen Putenfl eisch gegessen mit ein wenig Gemüse dazu. Oftmals habe ich dann mittags noch eine halbe Stunde meinen Bauch trainiert. Da konnte ich den Vorteil ausnutzen, dass wir ein Fitness Studio im Büro haben. Am Nachmittag hab ich dann auch noch mal einen Shake getrunken bevor ich vom Büro aus direkt ins Studio gefahren bin um meine Ausdauer-einheit zu absolvieren. Abends gab es dann wieder ein bisschen Gemüse, Pute oder mal einen Lachs. Das ganze Essen habe ich in der Regel vorgekocht und mir dann einfach kalt aus der Tupperdose reingezogen.

Hast du irgendwann mal gedacht: „Jetzt reicht’s“?
Die Zeit war natürlich nicht gerade hilfreich. Weihnachtsmärkte,Essen bei der Familie, Sylvester, viele Geschäftsessen mit Kunden – das sind alles so Dinge, wo du dann eben nicht mitmachen kannst oder nur ein Wasser trinkst und dir einen Salat reinziehst. Das war einfach schwierig und am Ende hat es dann auch gereicht.Über sechs Wochen das durchzuziehen ist schon hart.

Was hast du für Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt?
Zunächst mal habe ich den Protein-Casein-Shake genommen, weil er den Körper mit Eiweiß versorgt und satt macht. Dann habe ich Fatburner mit Koffein vor dem Training eingesetzt, womit ich sehr gut gefahren bin. Über den Tag verteilt habe ich Aminosäuren wie BCAA zu mir genommen um die Muskeln ausreichend mit essentiellen Aminosäuren zu versorgen. Eine Vitamin-Mineralstoff-Ergänzung gab es ebenfalls um eine Unterversorgung vorzubeugen. Zu guter letzt habe ich essentielle Fettsäuren wie Linolsäure in Form von CLA zur besseren Versorgung meines Hormonstoffwechsel eingenommen.

Wie war das Shooting?
Ich hatte gar keine Ahnung, was mich da erwartet. Zuvor hatte mich ja nur meine Freundin oben ohne gesehen. Während des Shootings herrschte eine sehr entspannte und lockere Atmosphäre. Ein großes Team hat sich einzig und allein um mich gekümmert. Ungewohnt und komisch, so im Mittelpunkt zu stehen. Als es nach den Vorgesprächen an die ersten Fotos ging und ich mein T-Shirt ausgezogen habe, gab es anerkennende Blicke und positive Kommentare. Also der gewünschte Effekt ist auf jeden Fall eingetreten. In dem Moment hatte sich der Aufwand schon gelohnt.

Wie hat sich dein Körper verändert?
Du siehst wirklich tagtäglich Veränderungen an deinem Körper, gerade beim Training. Je mehr Fett und Wasser aus der Unterhaut weggeht, desto mehr siehst du dann deine Muskeln. Dann denkst du auf einmal, oh ich hab ja schöne Streifen in der Schulter. Dazu kommen die Adern raus. Also das motiviert einen schon. Insgesamt habe ich mich einfach besser gefühlt und auch kräftiger. Nicht nur, dass man sich beim Training – konkret zum Beispiel beim Bankdrücken – verbessert, sondern
man läuft natürlich auch mit einem gesteigerten Selbstvertrauen herum. Das positive Gefühl war letztendlich stärker da als das Gefühl auf etwas verzichten zu müssen.

Hat sich die Aktion für dich gelohnt?
Definitiv. Das war eine coole Erfahrung, die man nicht so häufig macht. Für mich war es ein großer Reiz zu sehen, was ich aus mir herausholen kann. Das hab ich gemacht und ordentlich Gas gegeben.Einmal solche Fotos von sich zu haben ist natürlich auch nicht verkehrt.


Mai '13
18
Samstag
🕑 10:48

Ziel: Einmal Men

Tobias Kühne hatte ein Fotoshooting und sechs Wochen Vorbereitungszeit – Einblicke eines ehrgeizigen Sportmanagers.

Wovon viele nur träumen können, Tobi hat es geschafft. In nur sechs Wochen trainierte sich der Sportmanager zur Traumfigur. Für eine Fotoserie in der bekannten Zeitschrift Men’s Health mit dem Titel „Athletisch mit 30“ wollte der 32-Jährige sich von seiner besten Seite zeigen.


Also begann er im Dezember 2011 mit Hilfe von Ernährungsberater Hajo Jäger ein straffes Trainings- und Ernährungs-programm um bis zum Shooting im Februar 2012 eine gute Figur zu machen. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Hinweis: Auf dem Foto präsentiert sich Tobias in seiner Bestform in der Aprilausgabe der Men’s Health 2012 (S. 58-59).

Wieso hast du dir so ein straffes Programm auferlegt?

Tobias Kühne: Die Redaktion von Men´s Health hätte die Fotos auch so gemacht, weil ich ja auch vorher nicht unsportlich ausgesehen habe. Die wollten ja auch eigentlich den Ottonormalverbraucher, der ein bisschen Fitness macht. Aber ich habe gedacht, wenn ich in ein solches Magazin komme, das jeder sehen kann, dann will ich für mich auch das Beste herausholen.

Wie bist du an die Sache heran gegangen?

Ich wusste, ich habe nur ein paar Wochen Zeit um mich auf das Shooting vorzubereiten. Als erstes habe ich dann mit Hajo gesprochen, wie man in der kurzen Zeit das Beste aus mir herausholen kann. Auf der einen Seite wollte ich oben rum Muskeln aufbauen bzw. halten, auf der anderen Seite im Bauchbereich Gewicht runterkriegen. Das war sehr anspruchsvoll. Mit Hajo zusammen habe ich dann einen Ernährungsplan erstellt.

Was war deine Motivation?

Einerseits wollte ich wie gesagt einfach gut aussehen für das Shooting. Andererseits war es toll ein sportliches Ziel vor Augen zu haben und auf etwas hin zu trainieren. Das war mir ganz wichtig.Nicht wie sonst zu sagen, heute mach ich mal so und morgen wieder so.

Wie hat sich deine Ernährung verändert?


Ich habe auch vorher bewusst gegessen. Mein Vorteil ist, dass mir Essen eigentlich nie wichtig war. Ich sehe es nicht als Genuss, sondern als Mittel zum Zweck. Das hängt vielleicht auch mit der Küche meiner Mutter zusammen (grinst).Hauptsächlich habe ich mich während der sechs Wochen eiweißlastig mit nahezu völligem Verzicht auf Kohlenhydrate ernährt. Aufgrund des Zeitmangels und meiner Koch-Unlust hat es sich vorzugsweise auf Harzer Roller, Lachs, Putenfl eisch und Gemüse beschränkt. Für mich schwierig war die ganze Organisation. Bewusst über Essen nachzudenken, Essen zu kaufen für die nächsten Tage Essen vorzukochen, immer etwas dabeizuhaben und sich ständig zu überlegen, wann esse ich wo was.

Wie hat sich dein Training verändert?

Ich trainiere generell immer morgens vor der Arbeit, damit ich den Abend genießen kann. Das habe ich so beibehalten, aber natürlich die Trainingsintensität gesteigert. Von Kraftausdauer bin ich runter gegangen auf Maximalkrafttraining. Das waren dann immer so vier Sätze à 6-8 Wiederholungen um den Muskel weiter zu beanspruchen und trotz Diät wenig an Muskelmasse zu verlieren. In der Regel habe ich Grundübungen wie Bankdrücken, Latziehen,Schulterdrücken, Kreuzheben etc. absolviert. Neben den Klassikern habe ich aber auch immer wieder andere Übungen für die Defi nition eingestreut. Zusätzlich habe ich viel Cardio trainiert, was ich vorher gar nicht gemacht habe, weil mir das zu langweilig war. In dem Moment musste es aber eben sein. Ich habe mit 30 Minuten auf dem Fahrradergometer oder Stepper angefangen und am Ende auf 90 Minuten erhöht.


Wie oft hast du trainiert?

Im Prinzip jeden Tag. Am Wochenende habe ich immer einen Tag Pause gemacht. Da musste mich Hajo auch ein wenig bremsen, weil die Gefahr bestand zu viel zu machen. Man neigt dann dazu am Tag 2-3-mal zu trainieren. Dass das nicht förderlich ist, weiß man ja eigentlich, aber das muss man erst mal in den Kopf rein kriegen.

Fortsetzung von Tobi folgt.


Mai '13
12
Sonntag
🕑 10:20

Richtig Grillen - Das Wie macht den Unterschied! (Teil 3)

Richtig Grillen: Teil 1, Teil 2 und Teil 3

Die richtige Grillmethode macht die Speisen köstlich

Um ein saftiges und aromatisches Fleischstück nach dem Grillen zu erhalten, muss man wissen, wo und wie lange das Steak auf dem Grillgitter liegen muss. Die häufigste angewandte Methode beim Grillen ist, dass man das Grillgut direkt über die glühenden Kohlen brutzeln lässt. Sobald es Farbe und Aroma bekommen hat, wird es an die äußere Seite der Grillgitter gelegt. Dort ist die Temperatur der glühenden Holzkohle geringer und die Wärme kann sich langsam zum Fleischkern vorarbeiten. Dadurch haben die Steaks nicht nur das typische Grill-aroma, sondern schmecken auch zart und saftig.

Die Grilldauer der Lebensmittel ist abhängig von der Beschaffenheit, d.h. je dicker die Fleischstücke sind, desto länger muss die Hitze auf das Grillgut einwirken. Auch Gemüse, das sehr grob geschnitten ist, muss länger auf dem Grill brutzeln. In der Regel reagiert Gemüse wie z.B. Aubergine, Tomaten, Pilze und Zucchini sehr empfindlich auf Hitze, weshalb das Gemüse nicht zu lange auf dem Grill liegen sollte wie Fleisch. Gemüse wird auf dem Grill auch schneller bitter, wenn man es nicht mit Fett oder Öl mariniert. Das gilt ebenfalls auch für magere Fleischstücke wie Putensteaks, Hähnchenbrust und Roastbeef.

Grillen sorgt für Temperatur und auch Feuer (Brandgefahr)

Fisch und Meeresfrüchte sind ebenso empfindlich und werden bei zu langer Hitzeeinwirkung trocken und zäh. Die Haut vom Fisch hängt außerdem öfter am Grillrost fest, weshalb das Gitter gut mit Öl zu bestreichen ist. Der Fisch kann auch schnell zerfallen, wenn er zu lange in einer sauren Marinade gelegen hat. Während des Grillens sollte auch darauf geachtet werden, dass die Holzkohle oder die Briketts nicht ausgehen. Zu Beginn muss daher schon genügend Holzkohle angezündet sein und frühzeitig nachgelegt werden. Sobald die glühende Holzkohle fast erloschen ist, dauert es über eine halbe Stunde und mehr, bis der Grill wieder auf der richtigen Temperatur ist. Dies ist sowohl für den Grillmeister als auch für die Grillfreunde ein Desaster. Die Holzkohle kann auch schnell verbrennen, wenn der Hebel für Luftzug nicht umgestellt worden ist. Somit verheizt man die Holzkohle und hat während dessen nur einen Teil des Grillguts verbraten.

Sind alle Lebensmittel gegrillt und alle Mäuler gestopft, darf der Grillmeister nicht vergessen, dass die glühende Holzkohle oder Briketts zu löschen sind. Nicht, dass der Grill nach dem Abstellen in Keller oder Garage mit anderen brennbaren Materialien Feuer fängt. Es kann Leben und Existenz kosten, wenn man mit dem Grill bzw. dem Feuer leichtfertig umgeht, daher sollte man sich sicher sein, dass die Holzkohle erloschen ist. Man kann auch Wasser und Sand nehmen, um die restlich glühende Holzkohle zu löschen. Bei Wasser sollte man aber nicht in der Windrichtung stehen, weil das aufgeheizte Wasser zu starken Verbrennungen führen kann. Wenn der Grill über einen Deckel verfügt, kann man durch das Schließen des Deckels den Sauerstoff entziehen, wodurch das Feuer und die glühende Holzkohle erlöschen. Beim Grillen müssen doch viele Details beachtet werden, sonst schmecken die Lebensmittel zu bitter und es entstehen unerwünschte Substanzen, die auf Dauer die Gesundheit schädigen können.

Auch der falsche Umgang mit dem Grill kann mit Verbrennungen einhergehen oder im schlimmsten Fall zu einem Gebäudebrand führen. Daher wäre es für die Anfänger angebracht, sich Bücher (z.B. Weber’s Grillbibel, Das neue große LOGI-Grillbuch, Grillen Pur-Das 1x1 des Grillens für Anfänger und Fortgeschrittene) anzuschaffen oder einen Grillkurs zu besuchen, indem man alle Details zum Grillen und den Umgang mit Lebensmitteln erlernen kann. Auch Personen, die sich das Grillen selbst über Jahre beigebracht haben, können ihr Wissen durch Grillkurse erweitern.

Die Top Ten des Grillens

  1. Stärkt die Esskultur der Familie
  2. Gesunde Verdauung und lang anhaltende Sättigung durch langsames Kauen
  3. Männer übernehmen die Rolle der Frau in der Verpflegung (Kochen), Anerkennung
  4. Mehr Genuss durch Rauch- und Grillaromen
  5. Marinaden bringen neues Geschmackserlebnis
  6. Gibt Mut zu neuen und exotischen Lebensmitteln, die man zuvor nie auf dem Speiseplan hatte
  7. Erhöht die Aufnahmemengen von frischem Salaten, Obst und Gemüse
  8. Zunahme von mehr Vitalstoffen durch hohen Gemüseverzehr
  9. Grillen ist größtenteils vom Wetter abhängig (Sonnenschein)

Die Flop Ten des Grillens

  1. Größerer Zeitaufwand für die Vor- und Zubereitung der gegrillten Speisen
  2. Mehr Zeit für das Abwaschen und Abräumen nach dem Grillen
  3. Anstieg des Alkoholkonsums durch zu viel Bier, Wein und Spirituosen
  4. Einatmung von Rauchgasen durch Brennspiritus, Zeitung und brennende Holzkohle
  5. Tropfende Marinaden oder Fett führt zur Bildung von krebsauslösenden Stoffen
  6. Ablöschen mit Bier und Wein fördert die Aufnahme von giftigen Gasen
  7. Dunkle und verbrannte Krusten am Grillgut enthalten krebsauslösenden Substanzen (Acrylamid, Benzpyren)
  8. Verbrennungsgefahr durch falsches Anzünden der Holzkohle, beim Ablöschen mit Wasser
  9. Brandgefahr bei einem nicht standfestem Grill oder wenn die Holzkohlen nicht erloschen ist





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