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Blog

Neues zu Ernährung und Training.



Februar '15
14
Samstag
🕑 10:57

Clean Labels – Ist z.B. sinnvoll bei Farbstoffen!

Wir alle haben im Supermarkt oder im Discounter unsere Haltestellen, wo wir unsere gewohnten Lebensmittel abholen. Dabei achten die Einen genau auf die Inhaltsstoffe im Produkt und die Anderen achten wiederum gar nicht drauf. Die Personengruppe die darauf achtet, wird wahrscheinlich einmal oder auch mehrmals auf die Nährwertübersicht und die Zutatenliste der Etiketten achten. Also wie ein Detektiv die Infos der Nährwerte checken, also wie viel Fett, Zucker, Eiweiß und Salz sind in den einzelnen Produkten enthalten. Sobald man auf der Zutatenliste angekommen ist, wird es etwas komplizierter, wenn irgendwelche künstliche Zusatzstoffe wie Aromen, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe usw. aufgelistet sind. Stehen zu viele von diesen erwähnten Begriffen auf der Liste, bleiben diese meist im Regal stehen. Das haben mittlerweile auch die Hersteller von Lebensmittelprodukten erkannt und haben dafür eine Lösung geschaffen.

(Eigene Aufnahme im Supermarkt 2013)



Was heißt Clean Labels?
Man spricht von Clean Labels, also sauberen Etiketten, indem man statt E-Nummern oder negativen Begriffen natürliche Zutaten bzw. Inhaltsstoffe auf der Zutatenliste der Etiketten auflistet.










Für Farbstoffe ist das Clean Labelling eine gute Sache!
Ich persönlich finde diese Vorgehensweise sehr gut, weil die meisten Verbraucher und ich selber können nicht alle E-Nummern bzw. über 300 Zusatzstoffe auswendig lernen. Wenn jetzt auf dem Etikett steht Farbstoff E 162 oder Betanin, so würde wir eher von einem künstlichen Farbstoff ausgehen. Dabei handelt es sich aber um den Farbstoff der aus der roten Bete extrahiert wird. Die Gewinnung erfolgt im Labor und könnte von anderer Seite wiederum als künstlicher Farbstoff eingestuft werden. Von meiner Seite aus sind diese Farbstoffe aus Früchten und Obst die viel besseren Farbstoffe als die künstlichen Farbstoffe (bspw. Azofarbstoffe, Patentblau, Cochenillenrot).

Die Azofarbstoffe gehören weniger in eine gesunde Ernährung und sind in der täglichen Ernährung eher zu meiden. Besonders in Süßwaren findet man solche Farbstoffe, die zum Großteil von Kindern verzehrt werden.

Wer mehr darüber wissen möchte, der kann sich diesen interessanten Artikel von UGB mal durchlesen. Hier geht es zum Artikel https://www.ugb.de


Februar '15
13
Freitag
🕑 17:22

Allergische Reaktionen sind ernst zu nehmen? Und was kann ich tun?

Das bestimmte Personen auf Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe allergisch reagieren, kann durchaus möglich sein, kann aber auf Anhieb nicht bestätigt werden. Warum? Unser Körper ist außer der täglichen Nahrung auch anderen Einflussfaktoren ausgesetzt. Dazu gehören die Kosmetika, die Textilien, die Umgebung (z.B. Kunstoffböden, Industriegebiet), Tabakrauch (Schadstoffe). Aber natürlich hat die Nahrung einen direkten Einfluss, weil wir hier direkt die Inhaltsstoffe der Lebensmittel sowie Stoffe aus der Umwelt aufnehmen. Deshalb sollten bei allergischen Symptomen in erste Linie die täglichen Speisen und unsere Nahrung gecheckt werden.

Warum kommt es überhaupt zu allergischen Reaktionen?
Unser Immunsystem sieht tierische und pflanzliche Eiweiße in Lebensmitteln als Feinde an und schickt deshalb sofort seine Armee (Immunglobuline Typ IgE) raus. Diese versucht die Feinde zu bekämpfen. Dieser Akt kann über Tage bis Jahre ablaufen, bevor der Körper erst mit allergischen Reaktionen reagiert. Sind die Symptome zu verspüren, so bedeutet das für den Körper Alarmstufe Rot. Das heißt, dass die Armee jetzt Hilfe benötigt und fordert eine weitere Hilfsarmee an. Die Rede ist vom Botenstoff Histamin, der im Körper die unangenehmen Reaktionen auslöst. Das heißt, wir bekommen vom Botenstoff die Information, dass mit uns irgendetwas etwas nicht stimmt. Dies macht sich durch Jucken, Hautrötungen, Schwellungen, laufende Nase, Durchfall bis hin zur Atemnod bemerkbar. Anschließend reagieren wir aufgrund der Symptomatik mit Vorsicht und meiden bestimmte Lebensmittel oder gehen sofort zu unserem Arzt.

Was sollte man tun?
Allergische Reaktionen sollte man ernst nehmen, weil im schlimmsten Fall kann es zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock kommen. In erste Linie sollte man spezialisierten Ärzte (Allergologen) zur Rate ziehen, die erst einmal den/die Übeltäter enttarnen. Dies wird in der Praxis durch einen Hauttest und eine Blutuntersuchungen erzielt. Wenn nun der Haut- und Bluttest positiv ausgefallen ist, liegt eine Allergie gegen bestimmte Inhaltstoffe von Lebensmittel vor. Es können bis zu 6000 Inhaltstoffe infrage kommen bzw. dort aufgespürt werden (Quelle: Allergisch auf Essen, aid 1415/2009). Fallen die Tests negativ aus, kann statt einer Lebensmittelallergie eine Pseudoallergie oder Unverträglichkeit vorliegen.

Was sind Pseudoallergien und Unverträglichkeiten?
Pseudoallergien werden meistens durch Farb- und Konservierungsstoffe ausgelöst, indem die Symptome nach ein paar Stunden nach dem Verzehr von Speisen auftreten. Sie verschwinden aber nach kurzer Zeit wieder und können bei nächsten Mal aufgrund der geringen Mengen auch ohne Symptome gut verträglich sein. Unverträglichkeiten sind bspw. wenn man den Milchzucker (Laktose) oder den Fruchtzucker (Fruktose) in bestimmten Mengen nicht verträgt. Es kommt zu den typischen Symptomen Blähbauch, Bauchschmerzen bis hin zum Durchfall. Diese Symptome ähneln zwar den Lebensmittelallergien, werden aber in der Ernährungspraxis anders behandelt bzw. man geht damit anders um.

Um zurück auf die Lebensmittelallergie zu kommen. Nach dem positiven Haut- und Bluttest verhilft der Ernährungsberater zu einer allergenarmen Ernährung, indem der Allergiker ein 14-tägiges Tagebuch führen muss. Hier müssen alle seine Speisen, Getränke und Genussmittel eingetragen werden. Durch das Tagebuch kann der Berater die verdächtigen Lebensmittel sowie Speisen aufdecken. Danach erfolgt eine Eliminationsdiät mit dem Ziel einer allergenarmen Diät. Und später werden die einzelnen Verdächtigten schrittweise eingeführt, um somit das bzw. die allergischen Lebensmittel ausfindig zu machen. Ist man hier nach 2 bis 4 Wochen nicht erfolgreich, dann liegt die Ursache nicht in der Ernährung, sondern evtl. bei den anderen erwähnten Faktoren.

Weitere wichtige Tipps findet Ihr hier beim aid Infodienst
http://www.was-wir-essen.de


Dezember '14
29
Montag
🕑 17:12

Verdauungsprobleme treten nicht nur zu Weihnachten auf!

Zu Weihnachten hat jeder das leckere Essen genossen. Dabei gab für den einen und den anderen 1 bis 2 Portionen mehr. Dazu kam noch die große Auswahl an Süßigkeiten und Knabbereien, die man mal so nebenbei und unbewusst in den Mund gesteckt hat. Doch plötzlich machen sich Symptome wie Blähungen, Völlegefühl und Verstopfungen bemerkbar. Diese sind sehr unangenehm und führen außerdem zu einem lästigen Unwohlsein.

Woran liegt das?
Die Ursachen dafür können viele sein, aber die häufigsten Ursachen sind das man größere Portionen als sonst zuführt. Werden diese zudem schlecht gekaut, muss der Magen diese zertrümmern. Daher bleiben die Speisen länger im Magen liegen. Auch zu große Eiweiß- und Fettmengen als üblich, verlängern den Aufenthalt der Speisen im Magen. Auch hastiges und schnelles Essen führen zu den genannten Symptomen. Hinzu kommen zu Weihnachten noch der große Überschuss an Süßigkeiten und Knabbereien, die zwar für kurze Zeit satt machen, aber kaum Ballaststoffe liefern. Ballaststoffe fördern die Bewegungen des Verdauungsapparates, wodurch wir das Gefühl einer besseren bzw. leichten Verdauung verspüren.

Ballaststoffe und auch die anderen Nährstoffe benötigen für eine bessere Verdauung auch genügend Flüssigkeit, weshalb auch ein Mangel daran das Unwohlsein beschleunigen kann. Da alkoholische Getränke auch zu solchen Anlässen dazu gehören, führt eine größere Menge zu einem erhöhten Wasser- und Mineralstoffverlust. Ein Mangel an Mineralstoffe hemmt die Darmbewegung und somit die Verdauung. Die Folge sind Blähungen, Verstopfungen bis hin zu Bauchschmerzen.

Zu Weihnachten kamen auch körperliche Bewegungen viel zu kurz. Hier ist die größte körperliche Anstrengung, die Wegstrecke von der Küche bis zum Wohnzimmer. Durch den Bewegungsmangel erschlaffen die Muskeln und vor allem auch der Bauch, der wiederum die Reize für die Darmbewegungen setzt. Deshalb ist es kein Wunder das zur bzw. nach der Weihnachtszeit solche unangenehmen Symptome auftreten. Vor allem das Empfinden eines Blähbauches und Verstopfung können länger anhalten sowie das Wohlbefinden verschlechtern. Diese Symptome können auch außerhalb der Weihnachtszeit auftreten und noch weitere Ursachen haben wie z.B.:

  • Ballaststoffarme Ernährung
  • Strenge Diäten
  • Stress und Depressionen
  • Medikamente (z.B. Antibotika, Kontrazeptiva)
  • Erkrankungen des Darms
  • Chronische Gebrauch von Abführmitteln
  • Hormonelle Faktoren
  • Mäßige Milchzuckerunverträglichkeit



Was kann man dagegen tun?
Das erfahrt Ihr in diesem interessanten Artikel im PDF-Format.
https://www.ugb.de/ernaehrungsberatung/traeger-darm-was-tun/druckansicht.pdf





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