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Neues zu Ernährung und Training.



Januar '11
9
Sonntag
🕑 19:27

Ist Aspartam krebserregend?

Süßstoffe gehören laut Lebensmittelgesetz zu den Zusatzstoffen, wobei es sich hier nicht grundsätzlich um künstliche Substanzen handeln muss. Aspartam besteht aus zwei Aminosäure-Verbindungen, der Asparaginsäure und dem Phenylalanin, die im Körper über den natürlichen Proteinstoffwechsel abgebaut werden. Die beiden Amiosäuren sind mit Methanol verknüpft, ein Alkohol, der durch die Alkoholdehydrogenase im Magen und Leber zu Kohlendioxid und Wasser zerlegt und ausgeschieden werden. Methanol gilt in größeren Mengen für den Körper als gesundheitsschädlich. Deshalb gelten Grenzwerte für Methanol (Alkoholische Getränke) von 0,1 g Methanol pro Kilogramm des Körpergewichtes, die für unseren Körper unbedenklich und sicher sind.

Alkohol liefert viele Kalorien (1 g = 7 kcal) und das ist auch der Grund, warum Aspartam pro Gramm etwa 4 Kilokalorien enthält. Der Energiegehalt entspricht dem des Haushaltszuckers (Saccharose), obwohl die Süßkraft 200-mal größer ist. In der Lebensmittelindustrie kommen daher nur sehr geringe Mengen zum Einsatz. Dazu gehören energiefreie Getränke, Kaugummi, energiereduzierte Produkte (Brotaufstriche, Süßwaren, Obstkonserven), Proteinpulver usw. Durch den zuckersparenden Effekt eignet sich Aspartam für Diabetiker, Übergewichtige und beugt zudem gegen Zahnkaries vor. Personen mit einer Phenylketonurie dürfen Aspartam nicht verzehren, weil ihnen das Enzym (Phenylalaninhydroxylase) fehlt, welche die Aminosäure Phenylalanin zu Tyrosin abbaut. Die Personen müssen auf Aspartam und auch auf Nahrungsmittel (z.B. Fleisch, Milchprodukte, Eier, Brot) verzichten, die Phenylalanin enthalten.

Bevor Süßstoffe für Nahrungsmittel als Zusatzstoff zugelassen werden, müssen sie mehrere Untersuchungen an Tieren durchlaufen haben. Die Zulassung für Süßstoffe dauert einige Jahre und wird stetig auf die Unbedenklichkeit geprüft. Das bedeutet, das die Süßstoffe zu den Zusatzstoffen gehören, die einer fortlaufenden Kontrolle unterliegen.
In den Studien werden außerdem hohe Mengen an Süßstoffen getestet und das über einen langen Zeitraum (bis zu 10 Jahre). Wenn die Dosis keine unerwünschte Wirkung aufweist, wird die Menge durch einen Sicherheitsfaktor 100 geteilt. Damit liegt meist nur ein Hunderstel der Dosierung im Lebensmittel vor und aufgrund der hohen Süßkraft, fügt man nur minimale Apspartammenge in Nahrungsmittel hinzu. Die tägliche Höchstmenge liegt derzeit bei 40 mg pro Kilogramm des Körpergewichtes (kurz: mg/kg/KG). Die Menge darf nach der Ernährungswissenschaft täglich ein Leben lang ohne Bedenken verzehrt werden. Um den empfohlenen und sicheren Wert zu überschreiten, müsste man täglich mehr als 3 Liter Cola-Light über einen längeren Zeitraum trinken!

Im Sommer 2005 machten die Medien große Schlagzeilen: "Süßstoff Aspartam als Krebsereger oder Süßstoffe gerät unter Krebsverdacht oder Aspartam - hohes Risiko für Nierenkrebs und Gehirntumore". Der Anlass war eine Studie der European Ramazzini Foundation (ERF), ein wissenschaftliches Institut in Bologna (Italien). Sie berichteten über eine Langzeitstudie an Ratten und da verursachte Aspartam Lymphdrüsenkrebs, Leukämie, Nieren- und Gehirntumore. Die krebserregende Wirkung trat schon bei einer täglichen Menge von 20 mg Aspartam pro kg/KG auf und das sind schon 50 Prozent der momentant empfohlenen Menge des Süßstoffs (derzeit 40 mg/kg/Tag). Besteht ein Zweifel an der empfohlenen Menge und der gesundheitlichen Bedenklichkeit, muss die Verwendung von Aspartam in Nahrungsmittel schnellstmöglich überprüft werden.

Diese Aufgaben übernehmen die unabhängig internationalen Aufsichtbehörden (EFSA = Europäische Behörde für Risikobewertung und Lebensmittelsicherheit) und wird dabei vom Expertengremium der AFS (Wissenschaftliche Gremium für Lebensmittelzusatzstoffe, Aromastoffe, Verarbeitungshilfsstoffe und Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen) unterstützt. Sie kontrollierten die Langzeitstudie mit Aspartam und konnten keine Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen Tumorhäufigkeit und der ansteigenden Aspartammenge beobachten. Zudem hat man in der EFR-Studie auch Organveränderungen bei Ratten festgestellt, die ohne Aspartam gefüttert worden sind. Weiterhin waren die Nierenschädigung untypisch für Aspartam und sind wahrscheinlich auf viele andere Chemikalien zurückzuführen.

Die negativen Schlagzeilen sind heute noch in unseren Köpfen, wobei vom Süßstoff Aspartam keine Gefahr ausgeht. Ist bei Süßstoffen von einer gesundheitlichen Bedenklichkeit auszugehen, werden diese nicht als Zusatzstoffe für die Lebensmittel freigegeben oder in Nahrungsmitteln verwendet. Aspartam ist heute noch als Süßstoff zugelassen und bisher sind keine gesundheitlichen Risiken bekannt.
Deswegen sind die Behauptungen wie Süßstoff sind krebserregend nicht zu tolerieren, weil das verursacht nur Angst und verdirbt zugleich den Appetit. Wer Angst hat oder verunsichert ist, sollte sich von der Verbraucherzentrale in seiner Region beraten lassen oder sich auf der Internetplattform http://www.bfr.bund.de und http://www.efsa.europa.eu/de aufklären lassen. Das sind unabhängige Aufsichtsbehörden, die sich mit den Süßstoffen und Höchstmengen in Nahrungsmittel auseinandersetzen. Somit ist es unberechtigt Süßstoffe als Gift oder Krebserzeuger zu bezeichnen. Genießen Sie die Nahrungsmittel mit Süßstoffen, weil hier geht man aufgrund der langjährigen Erfahrungen und der strengen Kontrollen von keiner Gesundheitsgefahr aus. Auch der Krebsinformationsdienst unterstützt die Aussage der nationalen und internationalen Behörden, das für Süßstoffe kein Krebsrisiko besteht.



Literatur:

  • Baltes, W., (2000): Zusatzstoffe im Lebensmittelverkehr, In: Lebensmittelchemie, 5., vollständige überarbeitete Auflage, Springer-Verlag
  • Grashoff, K., (2005): Süßstoffe, Ernährungslehre und –praxis, Zeitschrift Ernährungs-Umschau
  • Bursch, W., (2007): Kunststoffweichmacher (Phthalate) und Süßstoffe (Aspartam), Wie (un)sicher sind unsere Lebensmittel? Wissenschaftliche Arbeiten, Journal Ernährungsmedizin
  • European Food Safety Authority (EFSA), (2006): Opinion of the Scientific Panel on Food Additives, Flavourings, Processing Aids and Materials in contact with Food (AFC) on a request from the Commission related to a new long-term carcinogenicity study on aspartame
  • Richtlinie 94/35/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30.06.1994 über Süßungsmittel, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen (ABI. Nr. L 237 vom 10.09.1994
  • Richtlinie 2003/115/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22.12.2003 zur Änderung der Richtlinie 94/35/EG über Süßungsmittel, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen (ABl. Nr. L24/65 vom 29.01.2004)
  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), (2003): Bewertung von Süßstoffen

Weitere Quellen:

http://www.zusatzstoffe-online.de (Eigenschaften und Verwendung v. Aspartam)
http://www.bmelv.de (Zusatzstoffe nach E-Nummern)
http://www.bfr.bund.de (Bewertung von Süßstoffen)
http://www.efsa.europa.eu (EFSA über Zusatstoffe)
http://www.efsa.europa.eu (Aspartam im Krebsverdacht)
http://www.efsa.europa.eu (Aspartam doch sicherer Zusatzstoff)
http://www.krebsinformationsdienst.de (Stellungnahme zu Aspartam)


Januar '11
7
Freitag
🕑 17:57

Tipps gegen den unangenehmen Alkoholkater

Alkohol hat sich bereits vor Jahrtausenden in vielen Kulturen als genussvolles Getränk mit seiner berauschenden Wirkung etabliert. Der Alkohol wird heute als anregendes und stimmungsaufhellendes Getränk zu Partys oder Festtagen angeboten und konsumiert. In Deutschland werden pro Kopf über 10 Liter Alkohol pro Jahr getrunken und wir Deutschen gehören international zu den Spitzenreitern. Die größten Mengen an Alkohol werden vor allem zu Weihnachten, Silvester und Geburtstagen getrunken, die meist am darauffolgenden Tag mit unerträglichen Kopfschmerzen und Magen-Darmbeschwerden einhergehen. Diese Symptome wie z.B. Übelkeit, Brummschädel können Sie umgehen, wenn Sie zuvor fettreiche Nahrungsmittel essen. Der Nährstoff Fett verzögert die Verdauung, womit der Alkohol sehr langsam in die Blutbahn fließt. Deshalb sollten Sie niemals Alkohol auf leeren Magen trinken und zuvor eine Handvoll Nüsse, Käsewürfel oder gefüllte Paprikaschoten mit Schafskäse vor dem ersten Glas Wein oder der Flasche Bier essen.

Besonders die alkoholischen Getränke mit Kohlensäure (z.B. Sekt) führen zu einer schnellen Magendurchblutung, womit der Alkohol schneller in die Blutbahn gelangt. Auch warmer, zuckerhaltiger Alkohol und schnelles Trinken beschleunigen die Alkoholfreisetzung aus den Magen, wohingegen hochprozentiger Alkohol wie Cognac, Korn oder Wodka die Aufnahme verzögern. Die hohe Alkoholkonzentration reizt den Magen und führt am nächsten Tag häufig zu einem Rückfluss der Magensäuren in die Speiseröhre, was man als Sodbrennen oder Aufstoßen verspürt. Treten Magenverstimmungen nach dem Alkoholkonsum auf, handelt es sich um Entzündungen der Magenschleimhaut, die man durch Kamillentee oder andere Kräutertees lindern kann.

Ob der Alkohol schnell oder langsam ins Blut fließt, beim übermäßigen Alkoholgenuss bekommt man am darauffolgenden Tag immer einen Alkoholkater, der wie schon erwähnt zu Kopfschmerzen und Übelkeit führt. Der Grund für diesen Kater ist, dass die Leber aus dem umliegenden Körpergewebe vermehrt Wasser heranziehen muss, um den Alkohol mit Hilfe der Enzyme, der Alkoholdehydrogenase und Alkoholoxidase abzubauen. In der Leber entsteht aus dem Alkohol das Abbauprodukt Ethanol, welches für den Körper ein starkes Zellgift ist. Daher fährt der Körper die anderen Stoffwechselprozesse stark herunter, um schnellstmöglich das Zellgift zu entsorgen. Die Folge ist, dass der Blutzucker stark abfällt und der Appetit anregt wird, weil der Kohlenhydratstoffwechsel durch den Alkohol gedrosselt wird. Alkohol verdrängt auch die Fette im Energiestoffwechsel, wodurch die gespeicherten und zugeführten Fette nicht vom Körper verbrannt werden. Bei einem häufigen Alkoholkonsum ermüden die Enzyme und der Alkohol wird sogar verstärkt zu Fett umgewandelt. Es entsteht eine sog. Fettleber und bei einer längeren Dauer kann es sogar zu einer Leberschrumpfung (Leberzirrhose) kommen.

Darüber hinaus beeinflusst Alkohol die Nieren, indem das Hormon Adiuretin blockiert wird. Das Hormon hemmt die Wasserausscheidung und schützt unseren Körper vor Austrocknung. Deshalb muss man nach dem Alkoholkonsum öfter Wasserlassen. Mit dem Urin gehen außer Wasser auch Mineralien verloren, die zu einer Wasserverschiebung im Gewebe führen. Dadurch verengen sich auch die Gefäße und es kommt zu einer Minderdurchblutung, die zu migräneähnlichen Kopfschmerzen führen. Der Mineralstoffmangel verursacht außerdem Verdauungsprobleme, denn Mineralien unterstützen die Aktivität der Verdauungssekrete sowie die Transportprozesse im Magen-Darmtrakt.



Um den Abbau von Alkohol zu fördern, sollten während des Alkoholkonsums vermehrt alkoholfreie Getränke wie Wasser und Fruchtsaftschorle getrunken werden. Dadurch wird die Alkoholmenge im Magen-Darmtrakt verdünnt, der zugleich einen starken Anstieg der Alkoholkonzentration im Blut verhindert. Darüber hinaus kann der Körper den Alkohol schneller abbauen, womit der Alkoholkater vermieden wird. Am darauffolgenden Tag können die verlorenen gegangen Mineralstoffe durch frische Salate, Obst, Gemüsepfannen, Suppen, Fruchtsäfte, Smoothies oder Salzgebäck ausgeglichen werden.


Literatur:

Schlieper C.A. (2000): Physiologische Wirkung und Auswirkungen des Alkohols, Grundfragen der Ernährung, S.222-224


Dezember '10
29
Mittwoch
🕑 08:40

Teil 2 - Schokolade verfügt über positiven Gesundheitsnutzen

Schokolade verfeinert uns nicht nur die Weihnachtsfeiertage, sondern trägt auch einen kleinen Teil zur Gesundheit bei. Die Kakaobohnen sind reich an den sekundären Pflanzenstoffen Flavonoiden, die über vitaminähnliche und antioxidative Eigenschaften verfügen. In Studien von Buijsse et al., 2006, 2009 und Janszky et al., 2009 konnte man beobachten, dass bei einem regelmäßigen Kakaoverzehr das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen deutlich niedriger lag als bei einem geringen Verzehr. Auch eine Metaanalyse von Ding et al. 2006 konnte bei der Durchsicht von 136 wissenschaftlichen Arbeiten Hinweise darauf finden, dass die Flavonoide in den Kakaobohnen das Herz- und Gefäßsystem vor oxidativen Schäden schützen können. Die Wissenschaftler empfehlen sogar den Patienten mit einem Herzinfarkt 2 bis 3-mal pro Woche 1 Portion 20g dunkle Schokolade zu verzehren, um das Risiko eines erneuten Herzinfarktes in den nachfolgenden Jahren zu mindern.

Foto:Shutterstock, Schokolade, 2011

Dasselbe Ergebnis konnte auch eine aktuelle Langzeitstudie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition = EPIC) bestätigen, die rund 20 000 Personen über 8 Jahre beobachtet hat. Davon erlitten 302 Teilnehmer im Laufe der Zeit einen Herzinfarkt (n=166) und Schlaganfall (n=136) und 24 starben daran. Die Teilnehmer mit dem höchsten Schokoladenverzehr (1 Stückchen am Tag) hatten ein um 27 Prozent vermindertes Herzinfarktrisiko im Vergleich zu den Teilnehmern mit einem geringen Schokoladenverzehr. Dabei konnte sich sogar das Risiko von Schlaganfällen um fast 50 Prozent vermindern.



Sie haben richtig gelesen, das Schokolade das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen senken kann. Es ist aber vor allem die dunkle Schokolade, die viele Flavonoide liefert und sich günstig auf die Gesundheit auswirkt. Aber die Wissenschaftler und Mediziner warnen auch vor übermäßigen Verzehr, denn Schokolade liefert viele Kalorien und kann letztendlich zu einem Gewichts- und Gesundheitsproblem führen.

Die Flavonoide der Kakaobohnen haben auch positive Effekte auf die Durchblutung. Nach Einnahme eines Kakaogetränkes mit einem hohen Flavonoidgehalt wurde nach 2 Stunden eine verbesserte Gefäßerweiterung der Arm-Arterie (A. Brachialis) festgestellt. Dagegen führte das Kakaogetränk mit niedrigen Flavonoidgehalt zu keinen positiven Effekt auf die Funktion der Blutgefäße. Es scheint das Schokolade mit ihrem hohem Flavonoidgehalt die Stickstoffmonoxid-(NO)-Bildung im Körper fördern kann. Die NO-Bildung aktiviert Enzyme (Synthasen, Zyklasen) in den Blutgefäßen, die zur Erschlaffung der glatten Muskelzellen führen. Das erhöht die Blutfließfähigkeit und verhindert eine Verklumpung der Blutes. Daraus resultiert eine Minimierung der Gefäßablagerung, die Arteriosklerose, die für die Entstehung eines Herzinfarktes verantwortlich gemacht wird.


Literatur:


Buijsse B., Feskens E.J.M., Kok F.J., Kromhout D. (2006): Cocoa Intake, Blood Pressure and CardiovascularMortality. Arch Intern Med 166: 411–417

Buijisse D., Weikert C., Drogan D., Bergmann M., Boeing H. (2009): Chocolate consumption in relation to blood pressure and risk of cardiovascular disease in German adults. European Heart Journal http://eurheartj.oxfordjournals.org/content/early/2010/03/18/eurheartj.ehq068.abstract

Janszky I., Mukamal K.J., Ljung R., Ahnve S., Ahlbom A., Hallqvist J. (2009): Chocolate consumption and mortality following a first acute myocardial infarction: the Stockholm Heart Epidemiology Program. Journal of Internal Medicine http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-2796.2009.02088.x/abstract

Ding E.L., Hutfless S.M., Ding X., Girotra S. (2006): Chocolate and Prevention of Cardiovascular Disease: A Systematic Review. Nutr Metab.3:2 (doi: 10.1186/1743-7075-3-2)

Heiss C., Dejam A., Kleinbongard P., Schewe T., Sies H.,Kelm M. (2003): Vascular effects of cocoa rich in flavan-3-ols. J Am Med Assoc (JAMA) 290: 1029–1030

Fisher N.D., Hughes M., Gerhard-Herman M.,Hollenberg N.K. (2003): Flavanol-rich cocoa induces nitric-oxide-dependent vasodilation in healthy humans.J Hypertens 21: 2281–2286





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